Share

 

Counter

Besucher:452490
Heute:28
Online:1
 

Reden/ArtikelKundgebungsrede zur Demo vom 15.09. anlässlich des Einzugs der AfD in den Kreistag

Hier die Kundgebungsrede zum Nachlesen von unserer Pressesprecherin Maria Mauch-Felekidou zur unserer Demo anlässlich des EInzugs der AfD in den Kreistag: 

Heute haben sich die Jusos und die Grüne Jugend aus dem Rems-Murr-Kreis zu einem Bündnis gegen Rechts und Rechtspopulismus zusammengeschlossen. Unterstützt werden wir von der Initiative Rems-Murr nazifrei!. Das Ziel unserer Kundgebung ist es, zur konstituierenden Sitzung des Kreistages, der Öffentlichkeit und dem Kreistag zu zeigen, dass wir uns als junge politische Menschen klar gegen die rechtspopulistische AfD positionieren und den Einzug der vier AfD-Kreisräte und Kreisrätin sowie ihrer politischen Arbeit im Kreistag kritisch gegenüberstehen und aufmerksam
verfolgen werden.
Es gibt unterschiedliche Meinungen, aber keine Toleranz für Feinde der Demokratie. Hinter der Fassade gemäßigter Bürgerlichkeit und Liberalität kommt rechtes und rechtspopulistisches Gedankengut zum Vorschein. Zahlreiche Parteiaustritte, zum Teil von führenden Mitgliedern, aus der AfD bestätigen dies. Zwar ist den meisten Wählern bewusst, dass die AfD keine
Lösungen anbietet, aber sie glauben, dass diese Partei die Probleme offen ausspricht, die von anderen Parteien verschwiegen werden.
Wer glaube, die AfD seine nur eine Art konservativere CDU oder gar eine liberale Partei, der sieht nur die blaue Verpackung und nicht den braunen Inhalt.

Bei den AfD-Mitgliedern handelt es sich zum größten Teil um marktradikale Volkswirtschaftsprofessoren, reiche Solidaritätsverweigerer, ehemalige Mitglieder der rechtspopulistischen Partei Die Freiheit, ehemalige Mitglieder der Republikaner und ehemalige Mitglieder der NPD. Sie stehen für eine
restriktivere Einwanderungspolitik, sie wollen den Euro abschaffen und das bestehende politische System umstrukturieren.

 

Veröffentlicht am 15.09.2014

 

Reden/ArtikelLeserbrief: Homophobie ist heilbar - "Voll Schwul": Warum wir drüber reden

Unser Juso AG Vorsitzender, Fabian Knödler-Thoma, hat am Donnerstag diesen Leserbrief geschrieben. Er reagiert darin auf die verachtenden Worte des CDU-Fraktionsvorsitzenden Beutel in Schorndorf, der sich gegen sexuelle Vielfalt im neuen Bildungsplan ausspricht.

Ich beglückwünsche Herrn Beutel, dass er in die Disziplin „Wie diskriminiere ich Homosexuelle mit fragwürdigen Thesen und pseudo-biblischen Argumenten“ eine neue Kategorie eingeführt hat: Die Reproduzierbarkeit. Im Ernst? Haben Sie Angst, dass Heterosexuelle alle homosexuell werden und keine Kinder mehr kriegen? Wenn Sie sich einmal wissenschaftlich damit beschäftigen würden, würden Sie erkennen, dass man nicht zu Homo- oder Heterosexualität erzogen werden kann und das ein offener Umgang mit Sexualitäten aller Art Ängste vor Unbekanntem abbaut. Das kann man hoffentlich bald in der Schule lernen. Ihre Parteifreundinnen und -freunde vom Bundesverband der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) haben schon richtig erkannt: Homophobie ist heilbar!

Veröffentlicht am 12.01.2014